Das
Territorium der peruanischen Hauptstadt Lima wies schon lang vor der Gründung
durch die Spanier eine dichte Konzentration menschlicher Ansiedlungen auf.
Davon zeugen die unzähligen Huacas (Spitz- oder Stumpfpyramiden) im
weiten Tal des Rimac. Die Kultur der Marangas erblühte hier und die Inkas
hatten in Pachacamac, benannt nach dem Schöpfergott Pachacamac, ein
bedeutendes zeremonielles Zentrum und wichtigen Stützpunkt an der Küste.
Die
Innenstadt von Lima wird auch heute noch durch die glanzvollen religiösen
und weltlichen Bauwerke der Kolonialzeit geprägt, während in Stadtteilen
wie Miraflores, San Isidro und Surco mit Einkaufs- und
Unterhaltungszentren, modernen Wohnvierteln und einer großen Anzahl
Hotels aller Kategorien die Modernität tonangebend ist.