Die
Stadt Chachapoyas in den nördlichen Anden hat seinen Namen von dem
Volk
der Chachapoya, das sich lange Zeit der Herrschaft der Inkas widersetzte.
Von iher eigentümlichen Architektur (meist runde Gebäude) und Bauweise
mit flachen Steinen, in die
steinerne Verzierungen eingearbeitet sind,
zeugt vor allem die großartige Festungsanlage Kuelap. Einmalig auch die
gewaltige Mauer mit trichterförmigen Eingängen, die ein gewaltsames
Eindringen unmöglich machten.
Ein
besonderes Merkmal der Kultur der Chachapoyas sind die Mumifizierung der
Toten, ihre Plazierung innerhalb von Sarkofagen und die Errichtung von
Begräbnisstätten inmitten hoher, unzugänglicher Felswände (Revash,
Karajía). In Leimebamba können viele Mumien besichtigt werden, die in
einer Felswand am See «Laguna de los Condores» gefunden wurden.
Viel
weiter im Süden liegt noch eine andere Stadt der Chachapoyas bis heute in
der dichten Vegetation des Bergurwaldes vesteckt: Gran Pajatén.