Arequipa,
die zweitgrösste Stadt Perus, in einer Höhe von 2360 m am Fuße des
Vulkans Misti (5500 m) gelegen, ist als «weiße Stadt» bekannt. Die
Bezeichnung kommt vom Sillar, dem in der Gegend häufigen weißen Gestein
vulkanischen Ursprungs, das zum Bau vieler wichtiger Bauwerke der Stadt
verwendet wurde und durch seine weiße Farbe das Erscheinungsbild der
Stadt bestimmt.
Das
angenehme Klima, gepaart mit den Schönheiten der Stadt und der Umgebung
mit dem alles überragenden Vulkan Misti sowie die vorzüglichen typischen
Gerichte (gefüllter Rocoto, Cuy und eine Vielzahl von Suppen) bürgen
für einen angenehmen Aufenthalt in Arequipa.
In
einer vierstündigen Fahrt wird das Colcatal erreicht, ein tief
eingeschnittenes Tal, das mit den umgebenden, noch aktiven Vulkanen und
den von den angestammten Bewohner der Collaguas und Cabanas an den steilen
Abhängen angelegten Terrassen zur landwirtschaftlichen Nutzung eine der
eindrucksvollsten Landschaften prägt.
Zahlreiche
archäologische Reste zeugen von einem regen Leben in der Region schon vor
der Eroberung durch die Spanier, aber auch die Kolonialzeit hatte, an den
hübschen Kirchen in den Dörfern des Colca zu erkennen, einen starken
Einfluss ausgeübt. In den das Tal umgebenden Höhen werden vor allem
Alpacas zur Gewinnung der begehrten Wolle gezüchtet.
Eine
spektakuläre Panoramasicht über das Colcatal bietet der Aussichtspunkt
«Cruz del Cóndor» von dem aus am frühen Morgen auch der Kondor bei
seinem Flug beobachtet werden kann.
Reiseprogramme Arequipa und Colcatal